Band-Recording

Bands und Künstler aller Genres können im KieseMusic Studio Einzeltracks, EP´s oder ganze Alben aufnehmen. Vorab werden sämtliche Details bzgl. Ablauf und Vorstellungen in einem persönlichen Gespräch geklärt, da hier ein hohes Maß an beidseitigem Vertrauen erforderlich ist um den Recordingablauf zu optimieren und Missverständnissen vorzubeugen.
Startpunkt ist das Drum-Recording. Aus Platzgründen ist leider keine Aufnahme eines rein akustischen Schlagzeugs
möglich, ein E-Drum steht aber bereit, ein eigenes
kann mitgebracht werden. Alternativ können die Drums
auch von Künstler oder Produzent programmiert
werden – eine gängige Vorgehensweise in moderner Musikproduktion. Dem voraus ist ein Soundcheck der einzelnen Drums. Der hier erzeugte Sound ist in der Regel nicht final, sondern passt sich in Details im Laufe der weiteren Instrumente stets weiter ans Gesamtbild an. Die absolute Flexibilität bei moderner E-Drum Produktion ist hierbei ein entscheidender Vorteil. Für den jetzigen Zeitpunkt zeigt der Sound aber schon
eine Richtung vor, was wichtig ist für ein authentisches (Spiel-)Gefühl von Anfang an. Bei aufgenommenen Drums werden die Eingangssignale direkt im Anschluss nachbearbeitet
und je nach Wunsch quantisiert, damit die darauffolgenden Instrumente auf ein perfektes, sauberes Signal aufnehmen können. In der Regel folgt als nächstes das Bass-Recording, je nach Absprache kann auch die Gitarre vorgezogen werden. Es kann für beide Instrumente ein Amp mikrofoniert und
abgenommen, aber auch das pure DI-Signal für Re-Amping abgenommen werden (durch Audio-Splitting auch beides). Bei letzterem gibt es im KieseMusic Studio eine sehr breite Software-Ausstattung der Weltmarktführer (Toontrack, Guitar Rig 6, Waves & mehr), sodass noch vor Recording – ähnlich wie bei den Drums – der perfekte Sound zum Recording ausgetüftelt wird, der sich im Laufe des Prozesses aber noch anpassen kann.

 

Bereits während der Recordings werden Signale nachbearbeitet und so geschnitten, dass am Ende alles blitzsauber und synchron auf den Punkt kommt. Oftmals entstehen im Dialog zwischen Künstler und Produzent während der Bass- und Gitarrenaufnahmen spontane Ideen, die gerne aufgegriffen und aufgenommen werden. Hier sind schon viele Perlen entstanden, die ursprünglich anders geplant waren, und die Songs deutlich aufgewertet haben. Es gilt die Devise – alles kann, nichts muss, aber je mehr desto besser, dann kann man sich im Sortierprozess auf das Beste vom Besten konzentrieren.
Je nach Besetzung können jetzt Keys, Bläserinstrumente, oder sonstiges folgen. Akustische Instrumente werden mikrofoniert und in der eigens dafür gebauten Kabine mit perfekter Raumakustik aufgenommen. Es besteht aber auch die Möglichkeit zu
Zusatzarrangement (siehe Punkt 1.6), um den Song durch den Produzenten mit orchestralen Elementen, Chören, Synthies, oder sonstigen Elementen zu versehen. Hier gibt es keine Grenzen, alles ist möglich. In besagter Kabine finden auch die Vocal-
Aufnahmen statt. Über Bildschirm, Webcam, Mikrofone und Kopfhörer sind Künstler und Produzent stets im Austausch und können trotz räumlicher Trennung gut aufeinander eingehen.
Gerade bei den Vocals ist ein persönlicher Austausch und das Auffangen von Stimmungen sehr wichtig. Auch hier entstehen gerne Spontanideen, zudem wird in Absprache zwischen
Künstler und Produzent erörtert, wie genau manche Elemente aufgenommen werden (Doppelung, Dreifachaufnahme, Mehrstimmigkeit etc.). Auch hier wird bereits während der
Aufnahmen gecuttet und synchronisiert, dass leichte Unsauberheiten bereits direkt nach ihrer Entstehung kompensiert werden. Wenn alle Aufnahmen abgeschlossen sind folgt
der Mixingprozess. Auch hier können nochmals Arbeiten bzgl. Synchronität stattfinden, Sounds der einzelnen Instrumente werden mit Effekten versehen und in einen stimmigen Gesamtmix integriert. Dies erfolgt im engen Austausch mit dem Künstler. Als sehr produktiv haben sich hier WhatsApp Gruppen ergeben, in die regelmäßige Updates geschickt werden, da so jeder immer auf dem aktuellen Stand ist. Hier kann es durchaus mehrere Revisionen geben, bis man auf dem für alle perfekten Endstand ist. Abschließend erfolgt das Mastering, der Mix wird nochmals zu einem stimmigen Komplettprodukt zusammengeführt, es erfolgen
letzte Überarbeitungen im Gesamtsound, und die verschiedenen Songs werden aufeinander abgestimmt und angepasst.
Der letzte Schritt ist das zur Verfügung stellen des Endprodukts in allen gewünschtenb Varianten – sei es als mp3/wav-Album, einem DDP-Image für Presswerke oder andere gängige Formate. Auch lange nach den Aufnahmen können neue Situationen entstehen
und neue Formate gebraucht werden – alle Recordingprojekte werden gesichert und archiviert, sodass auch nachträglich noch neue Exporte möglich sind.

 

Einzel-Recording

Auch Solo-Künstler können hier ihre Werke in allen möglichen Varianten verwirklichen. Sei es ein Artist mit Instrument (& gegebenenfalls Gesang), oder ein reiner Vocal-Artist mit vorhandenem Instrumental (oder mit gewünschtem Instrumental, siehe Punkt 1.1 „Auftragsproduktion“). Der Ablauf ähnelt dem Bandrecording – vor Start werden Vorstellungen und Ablauf bei Möglichkeit persönlich besprochen und geklärt, um Missverständnisse zu vermeiden. Je nach Instrumentalisierung wird entweder zunächst das Instrumental erstellt (siehe Punkt 1.1), oder mit der Aufnahme eines Instruments (Gitarre, Klavier) begonnen. Gitarre wird in der Regel mikrofoniert in der
akustisch perfektionierten Kabine aufgenommen. Klavier kann ebenso mikrofoniert oder über E-Piano als Direktsound bzw. als Midi angesteuert werden. Das Studio verfügt über eine
breite Auswahl der Weltmarktführer in Piano-Libraries (Native Instruments, Keyscape & mehr), sodass dem perfekten Sound nichts mehr im Wegesteht. E-Piano sowie Digital
Workstation sind vorhanden, es kann aber auch ein eigenes mitgebracht werden. Die aufgenommenen Signale werden direkt im Anschluss überarbeitet und synchronisiert. Danach erfolgt die Vocal-Aufnahme, wobei auf Wunsch auch Instrument und Gesang
gleichzeitig auf verschiedenen Spuren recordet werden können. Der Künstler hört in der Kabine über Headphones Clicktrack, Instrument und sich selbst – und kann so unter optimalen Begebenheiten einsingen. Im Dialog mit dem Produzenten können hier auch neue Ideen entstehen – wie so oft, alles kann, nichts muss. Die nächsten Schritte sind identisch wie im Bandrecording – es besteht die Möglichkeit an Zusatzarrangement (siehe Punkt 1.6) – gerne umgesetzt ist hier zB die Kombination von Gitarre, Piano und Streichern oder gar Chören. Anschließend erfolgt das Mixing – die Spuren werden aufeinander abgestimmt, im Sound
optimiert und mit Effekten versehen, auch evtl. Tonhöhen/Timingkorrekturen. Eine erste Version wird dem Künstler via Mail/WhatsApp etc. zur Verfügung gestellt, und je nach Wunsch überarbeitet. Im abschließenden Mastering-Prozess wird nochmals der Sound des Gesamtwerks angepasst und bei (eventuell mehreren) Songs aufeinander abgestimmt. Ist das komplette Produkt fertig, wird es in den gewünschten Formaten zur Verfügung gestellt, wie beispielsweise mp3/wav-Alben oder im DDP-Image-Format für Presswerke. Auch nachträglich können noch andere Formate geordert werden, da sämtliche
Recordingprojekte archiviert werden.

 

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